2019

Nebelaktion

Früh morgens um 8 Uhr trafen sich vergangenen Samstag Martin, Peter und Andreas um mit den drei weißen OC1/V1 zur Fraueninsel aufzubrechen, eigentlich mit der Option doch eine größere Runde um die Herreninsel zu unternehmen.

Schon bei der Anfahrt nach Schützing war klar, es wird noch dauern, bis sich der Nebel aufgelöst hat. So ging es also nach kurzer Inspektion und Aufbau der Kanus um ca. 8:30 aufs Wasser mit immer noch geschlossener Nebeldecke über dem See.

Die komplette Hinfahrt zur Fraueninsel versuchten sie weitestgehend nach Gefühl zu fahren und wenn möglich, die sich andeutende Sonne oberhalb der Nebelschicht als Orientierung zu nutzen. Das führte dazu, dass sie ordentlich zick-zack gefahren sind und ohne die Hilfe der GPS-getrackten Strecke auf der Karte wären sie wohl überall herausgekommen, nur nicht bei der Fraueninsel. Wirklich interessant wie man innerhalb nur weniger Minuten komplett die Orientierung verlieren kann und sich die Fahrtrichtung um mehr als 90 Grad ändert, obwohl man immer noch fest der Überzeugung ist, man ist auf dem richtigen Kurs.

Einige kleine Fischerboote haben sich auch am Samstagmorgen auf dem See verirrt. Zwei Fischer fragten sogar nach der Richtung, da sie offenbar total orientierungslos ohne GPS unterwegs waren.

Interessant und spannend war dann auch die Begegnung mit dem Dampfer. Glücklicherweise hörten die COCler schon von der Ferne das Motorgeräusch und warteten gespannt darauf, dass er plötzlich vor iihnen auftaucht. Überraschend war dann doch, dass er ca.70 Meter neben ihnen, ganz leicht sichtbar im Nebel vorbei gefahren ist.

Erst ca. 100 Meter vor der Fraueninsel konnten sie die Konturen und die Lampe am Schiffsanleger erkennen. Also ohne die GPS-Richtung auf der Karte am Smartphone hätten die Paddler das nie gefunden, denn bis zuletzt wären sie viel zu weit Richtung Süden gefahren und somit um wenige Meter an der Fraueninsel vorbei.

Eine kurze Pause auf der Westseite der Insel und dann ging es mit immer noch gleicher Nebeldecke zurück, denn die Runde um die Herreninsel herum war den Sportlern bei diesen Sichtverhältnissen doch zu riskant.

Der Nebel löste sich erst auf der Rückfahrt nach Schützing um kurz vor 12 schließlich auf.

Eine interessante Erfahrung, aber zu dritt dann doch ganz ohne in Panik zu verfallen ist so eine Aktion doch machbar.

Empfehlenswert ist diese Tour aber nur in Gruppen mit mindestens zwei Personen und mindestens zwei GPS-Systemen, als backup.

Feuerwerkpaddeln


Zum ersten Mal veranstaltete der Chiemsee Outrigger Canoes e.V. eine Ausfahrt in der nacht zum Feuerwerk im Rahmen des Seebrucker Seehafenfest.

Um 18 Uhr ging es von Schützing los Richtung Seebruck. Bereits bei der Hinfahrt wurde per GPS die exakte Route getrackt, da es beim Zurückfahren besonders heikel ist in der Nacht den Untiefen vor Schützing auszuweichen.

Ein wunderbarer Sommerabend war die Hinfahrt an dem sich bereits duzende Segelboote auf dem See platziert haben um später dem Feuerwerk zuzusehen.

Angekommen in Seebruck war ein Grillplatz schnell gefunden, sogar eine Bank zum bequemen Sitzen war noch verfügbar. Bei 23 Grad Wassertemperatur, wobei diese im flachen Seebrucker Wasser gefühlt eher 27 Grad betrug, machte das “Abkühlen” besonders Spaß.

Gesellig bei Bier, Wein, Cider und v.a. Wasser war der Abend bis zum Startschuß des Feuerwerks ein gelungenes Event.

Auch das Feuerwerk selber hat die Fahrt hierher lohnenswert gemacht, wobei es gefühlt doch etwas länger hätte dauern können

Das Zurückpaddeln mit Wetterleuchten im weit entfernten Österreich machte umso mehr Freude, als wir nochmal mitten auf dem See die Abkühlung im lauwarmen Chiemseewasser erleben durften. Es ist schon etwas Besonderes nach Mitternacht in fast völliger Dunkelheit mitten auf dem Chiemsee zu schwimmen.

Obwohl der Rückweg durch die Untiefen vor Schützing, va. die Schützinger Klippen und den Ausläufer von Süden her extrem schwierig zu steuern war, sind wir fast zentimetergenau dem GPS track folgend im richtigen “Fahrwasserkanal” wieder in Schützing angekommen.

Ein absolut gelungenes Event, das wir sicherlich nächstes Jahr zum Feuerwerk oder heuer bei Gelegenheit wiederholen werden. Die grüne Linie zeigt den Verlauf der Fahrt nach Norden und die blaue die Fahrt nachts zurück. Jeweils fast auf halber Strecke ist die Pause erkennbar, bei der das Boot währenddessen abgedriftet ist.

Mehr Fotos gibts hier


Ein Danke an die Spardabank

???? Wir möchten uns ???? und mit Trommelwirbel ???? bei der Sparda-Bank München eG bedanken.

Die Geschäftsstelle #Traunreut hat uns bei ihrer 20-jährigen Jubiläumsfeier letzten Freitag unter wenigen ausgewählten Vereinen ein Preisgeld von 1.000 ???? zukommen lassen. 
Wir konnten den ca. 60 Anwesenden bei einem Pitch den Auslegerkanusport näher bringen und davon überzeugen, dass wir einer der 250 Vereine in Traunreut und Umland sind, die einer Förderung würdig sind.

Das Besondere ist, dass die gemeinwohlorientierte Sparda-Bank 20.000 € an sozial orientierte Organisationen gespendet hat, anstatt eine große Jubiläumsfeier zu organisieren. 
Ein überzeugendes, sozial wertvolles Statement, finden wir, das voll auf die Werte der Sparda-Bank einzahlt.

Wir waren außerdem begeistert von der absolut herzlichen und persönlichen Atmosphäre in der Niederlassung Traunreut.

Vielen Dank #SpardaBankTraunreut ???????? im Namen aller unserer Vereinsmitglieder ????
#SpardaBank 
#Spende 
#Gemeinwohl #Traunreut

Outrigger Cup Seeon 2018

Das diesjährige Rennen am Seeoner See im Rahmenprogramm des Regnauer Triathlons war wieder einmal ein richtiger Erfolg. Diesmal stimmte einfach alles. Das Wetter war perfekt, die Vorbereitungen sind wunderbar verlaufen und es waren genügend Helfer verfügbar. Obwohl im Vorfeld bis zum Schluß erst 5 Teams gemeldet waren, gingen dann spontan doch insgesamt 7 Teams an den Start. Sehr erfreulich war, dass hauptsächlich Mixed-Teams vertreten waren und zudem sogar drei reine Frauenteams.

Jedes Team war zweimal am Start und mit einer Gesamtzeit von unter 5 Minuten auf die 400 Meter Rennstrecke war das Team um Hemery Eperania verdient auf Platz 1 gelandet. Dafür konnte sich das Siegerteam auf 4 Kisten Bier der Brauerei Stein freuen und den Pokal von Moderatorin Claudia Felber entgegen nehmen. Auch die Plätze 2 und 3 gingen dieses Mal nicht leer aus. Sie gewannen zwei Kisten bzw. eine Kiste Bier.

Eine besondere Aufmerksamkeit bekamen die drei Frauenteams und ganz speziell das spontan zusammengestellte Team von 4 Frauen, die sich vorher noch nie begegnet sind und auch noch nie vorher zusammen gepaddelt sind. Wie perfekt abgestimmt hat sich das Kanu der 4 Paddlerinnen auf dem See geschmeidig bewegt. Um den Bruchteil einer Sekunde lagen sie hinter dem gleichzeitig gestarteten Team, das aus 3 starken Männern und einer Frau bestand. Respekt!
Das Siegerteam der Frauen bekam außerdem eine Flasche Prossecco und das Team auf dem 2. Platz je eine Flasche Apfelschorle.

Für die Organisatoren war es sehr erfreulich, dass dieses Jahr jeder Helfer eine kleine Anerkennung vom Veranstalter, dem Seeoner Sportverein e.V., in Form eines T-Shirts und einer Sonnenbrille erhalten hat. Vielen Dank an dieser Stelle auch an die Organisatoren des SV Seeon.

Wir danken allen Teilnehmern und Organisatoren für dieses gelungene Event und freuen uns natürlich auf nächstes Jahr hier wieder am Start zu sein.

Fotos des Events kann man hier einsehen.

Und hier der Link zum Bericht der Heimatzeitung und vom Traunsteiner Tagblatt

Hawaii-Feeling am Chiemsee

Trostberger und Traunreuter Anzeiger 28.07.2018

Seeon Seebrucker Nachrichten 2018

 

Ein Stück Hawaii am Chiemsee

Chiemgau Zeitung 06.07.2018

1. Platz beim Boodenseemarathon im V6

Vom Chiemsee Outrigger Canoes e.V. haben Hemery Eperania und Peter Roos im V6 teilgenommen und den 1. Platz in der Wertung Outrigger/Kanadier Manschaft belegt.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Topsportler vom COC.

 
Peter Roos zweiter v.l
Hemery Eperania mitte

Erneuter 2. Platz für den COC bei der 7. Swith OC Challenge

Hemery Eperania holte mit einer Gesamtzeit von 1:57h mal wieder einen Spitzenplatz für den Chiemsee Outrigger Canoes e.V. bei der OC-Challange am Rheinfall. Zwar knapp 5 Minuten langsamer wie im Vorjahr aber in Folge den zweiten Platz gebührt aller höchsten Respekt. Weiter so Hemery!

Chiemsee Outrigger Canoes e.V. beim Drachenbootrennen Rosenheim 2017

Trotz des sehr zusammengewürfelten Teams und trotz des Ausfalls zweier Teilnehmer die durch zwei Kinder ersetzt wurden errreichte der COC dieses Jahr den 12. Platz.

Fotos findet Ihr hier.